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Pressemitteilungen

Ulrich Kater: EZB greift erst in der zweiten Jahreshälfte 2005 ein

Chefvolkswirt der DekaBank im Interview von DW-TV


"Die Europäische Zentralbank kann sich ein wenig zurücklehnen und noch warten, bis sie den Zinssatz wieder in normale Regionen bringt. Wir glauben, dass das erst im nächsten Jahr – und zwar in der zweiten Hälfte der Fall sein wird." Das sagte der Chefvolkswirt der DekaBank (Frankfurt/Main), Ulrich Kater, in einem Interview von DW-TV. Vor dem Hintergrund der Zinsentscheidung in den USA vom Dienstag (15. Dezember) erklärte Kater, für die Europäische Zentralbank (EZB) ergebe sich kein aktueller Handlungsbedarf, da die Inflationsgefahr in den USA höher sei als in der Eurozone. Das Wachstum in den USA liege bei über vier Prozent, in Europa bei zwei Prozent.


Niedrigere Zinsen in der Eurozone bedeuteten aber keinen Nachteil. Kater: "Es stützt im Gegenteil den US-Dollar ein wenig, so dass die Aufwertung des Euro nicht ganz so heftig ausfällt." Es werde noch "sehr lange dauern, bis wir bei einem Zentralbankzinssatz von etwa vier Prozent ankommen", so der Chefökonom des Zentralinstituts der deutschen Sparkassenorganisation im deutschen Auslandsfernsehen.

15. Dezember 2004
256/04

  • Datum 15.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5zhf
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