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Uganda: Direktorin der DW-AKADEMIE besucht African Stories-Projekt

Nicht über Afrika – sondern aus Afrika. So lautet das Motto des Projektes African Stories. Anfang November war DW-AKADEMIE-Direktorin Gerda Meuer in Uganda, um sich über den Stand des Projektes zu informieren.

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„Ich bin beeindruckt, auf welch hohem Niveau hier Fernsehbeiträge über afrikanische Themen entstehen“, so Gerda Meuer in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Dort besuchte sie Anfang November einen Workshop der DW-AKADEMIE, an dem Fernsehteams von drei Sendern aus Äthiopien, Uganda und dem Süd Sudan teilnahmen. Gemeinsam mit dem deutschen Trainerteam, das von Projektmanager André Suren geleitet wurde, recherchierten und produzierten die Teilnehmer Geschichten, die aus ihrer Sicht erzählenswert waren.

So ging es in einem Beitrag um einen Energiespar-Ofen, der nebenbei Holzkohle produziert. Ein anderer handelte von alleinerziehenden Frauen, die sich gemeinsam eine neue Existenz aufbauen, und im dritten Beitrag ging es um bargeldlosen Zahlungsverkehr über das Handy. Gerda Meuer: „Unsere Trainer kommen nicht hierher, um vorgefertigte Inhalte zu referieren. Uns geht es darum, afrikanische Medienmacher dabei zu unterstützen, ihre Geschichten spannend und professionell zu erzählen.“ An dem Projekt sind 30 Sender aus ganz Afrika beteiligt.

In der zweiten Projektphase bereichern Fernsehredakteure der Deutschen Welle die Trainerteams und setzen gemeinsam mit den erfolgreichsten Teilnehmern aus der Workshop-Phase insgesamt 18 Koproduktionen um. „Ich freue mich sehr, dass diese Koproduktionen nicht nur bei unseren afrikanischen Partnern, sondern auch bei DW-TV laufen werden“, so Gerda Meuer.

Natürlich seien Maßnahmen dieser Art nicht das Kerngeschäft der Akademie, die ihre Medienentwicklungsprojekte normalerweise langfristig und auf verschiedenen Ebenen anlege. Doch die Zusammenarbeit im Rahmen von African Stories sei nicht weniger wichtig: „Wir arbeiten hier vor Ort mit sehr guten Partnern zusammen. Ich halte es für wichtig, in Afrika gerade auch dort zu kooperieren, wo die Dinge bereits besser laufen als anderswo“, so Gerda Meuer. Nur auf diesem Niveau seien Koproduktionen denkbar, und das erzeuge eine positive Aufmerksamkeit, von der letztlich alle Beteiligten profitierten. Dies hätten auch die Gesprächspartner in der Deutschen Botschaft und bei der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit bestätigt. Ermöglicht wird das Projekt African Stories durch Zusatzmittel des BMZ für Afrika.

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