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Kultur

Ufa-Schauspieler Rolf Moebius gestorben

Der Film- und Theaterschauspieler Rolf Moebius, der unter anderem mit Regisseur Fritz Lang drehte, ist tot. Der frühere Ufa-Darsteller sei am Freitagabend im Alter von 88 Jahren überraschend an einer Lungenentzündung in Berlin gestorben, sagte seine Lebensgefährtin Carin Noack am Samstag (5.6.04).

Moebius spielte unter anderem in Fritz Langs "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" (1960) sowie in "Fanny Elssler" von Paul Martin (1937). Nach dem Krieg war er in dem Filmklassiker "Heidi" zu sehen. Seine Hauptbeschäftigung fand er jedoch am Theater. Der am 27. Juli 1915 in Riesa Sachsen) geborene Moebius war einer der letzten Filmschauspieler aus der Ufa-Zeit. Nach seinem Besuch der Schauspielschule des Staatstheaters Berlin debütierte er 1936 in "Traumulus" von Carl Froelich. 1954/55 war er am Deutschen Theater und ab 1957 an fast allen Bühnen in Berlin tätig.

1965 spielte er an der Seite von Gustav Knuth (1901-1987) in dem Film "Heidi" den Part des Arztes Dr. Klassen. An einem Spielfilm wirkte er zum letzten Mal unter der Regie von Eberhard Itzenplitz für "Die neuen Leiden des jungen W." (1976) mit. Bis in die 80er Jahre stand der Schauspieler noch auf der Bühne. Seinen 70. Geburtstag feierte er 1985 während der Proben zu "Franziska" von Frank Wedekind an der Freien Volksbühne in Berlin.