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Sport

UEFA untersucht Krawalle in Rom

Bei den Ausschreitungen während des Champions-League-Spiels zwischen dem AS Rom und Manchester United wurden zwei Fans schwer verletzt. Christoph Metzelder zieht es nach Madrid. Und München hat Ärger mit Milan-Trikots.

Bei den Ausschreitungen in Rom gab es 18 Verletze (ap)

Bei den Ausschreitungen in Rom gab es 18 Verletze

Nach den schweren Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel zwischen dem AS Rom und Manchester United (2:1) mussten zwei englische Fußball-Fans auch am Donnerstag (5.4.07) noch im Krankenhaus behandelt werden. Die Männer erlitten bei den Krawallen im Olympiastadion von Rom Stichwunden im Rücken und der Leistengegend, befanden sich aber nicht in Lebensgefahr. Insgesamt waren bei den von einem massiven Polizeieinsatz begleiteten Auseinandersetzungen am Mittwochabend 18 Anhänger verletzt worden, darunter 15 aus England.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) kündigte eingehende Ermittlungen an. "Wir warten auf den Bericht der Delegierten. Die Disziplinarkommission wird sich auch die TV-Bilder genau ansehen", sagte ein Sprecher. Auch Manchester United will eine eigene Untersuchung in die Wege leiten. Beiden Vereinen droht eine Bestrafung durch die UEFA. Der AS Rom könnte wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen belangt werden. Fans von Manchester waren in dieser Saison schon beim Achtelfinal-Hinspiel gegen den RC Lens in Lille negativ aufgefallen. Der Verein musste daraufhin eine Strafe von knapp 10.000 Euro zahlen.

Stadt München droht AC Mailand Zwangsgeld an

Sechs Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München und dem AC Mailand steht den Gästen Ärger ins Haus. Wegen der umstrittenen Trikotwerbung des österreichischen Wettanbieters "bwin", die nach gültiger Rechtslage im Freistaat untersagt ist, hat die Stadt München den Italienern am Donnerstag schriftlich ein Zwangsgeld in Höhe von 100.000 Euro angedroht. Tags zuvor hatten die Mailänder sich vorbehalten, auf die umstrittenen Trikots nicht verzichten zu wollen.

Aussprache zwischen DFB und Platini Mitte April

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird noch Mitte April mit UEFA-Präsident Michel Platini zusammenkommen, um die Unstimmigkeiten der letzten Wochen zu beseitigen. "Ich habe das angeregt, und Michel Platini ist gleich darauf eingegangen", sagte Gerhard Mayer-Vorfelder in Stuttgart. Eine genauen Termin nannte der UEFA-Vizepräsident aber nicht. Die Differenzen zwischen dem DFB und dem Kontinentalverband waren nach der Wahl Platinis zum UEFA-Chef beim Kongress am 26. Januar in Düsseldorf aufgekommen.

Auf dem Weg nach Madrid: Dortmunds Verteidiger Christoph Metzelder (dpa)

Auf nach Madrid: Dortmunds Christoph Metzelder

DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte zunächst Platinis schließlich abgewählten Vorgänger Lennart Johansson unterstützt und sich dann kritisch zur Wahl des Franzosen geäußert. Der frühere DFB-Präsident Mayer-Vorfelder stand hingegen auf der Seite Platinis, der ihn prompt mit auf den Posten des Vizepräsidenten bei der UEFA hob.

Metzelder-Wechsel zu Real offenbar perfekt

Der Wechsel von Nationalspieler Christoph Metzelder vom abstiegsgefährdeten Bundesligisten Borussia Dortmund zum spanischen Rekordmeister Real Madrid ist offenbar in trockenen Tüchern. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung AS haben sich beide Seiten auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Lediglich Metzelders Unterschrift stehe noch aus.

China: Klubchef entlässt Trainer und sieben Spieler

Nach der 0:6-Niederlage von Aufsteiger Harbin Yiteng gegen Chengdu Blades zum Auftakt der chinesischen Zweitliga-Saison feuerte Harbins Klubchef Hua Cui kurzerhand seinen Trainer sowie sieben Spieler. Das Ergebnis könne nicht mit rechten Dingen zugehen und sei Resultat korrupter Machenschaften, sagte Hua. Nur wenn die Verdächtigen ihre Unschuld beweisen können, wäre er möglicherweise bereit, über eine Wiedereinstellung zu diskutieren. Der chinesische Fußball sorgt seit Jahren mit Bestechungs- und Korruptionsskandalen für Schlagzeilen. Beschuldigungen gegen Spieler sowie Schiedsrichter und Proteste gegen Spielwertungen stehen fast auf der Tagesordnung. (tos)