Udo Lindenberg öffnet die Türen seiner Panik City | Musik | DW | 19.03.2018
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Musik

Udo Lindenberg öffnet die Türen seiner Panik City

Panik, Kunst und Virtual Reality: In Hamburg sollen Leben und Wirken von Udo Lindenberg in einem multimedialen Museum erlebbar werden. Auch ein Gläschen Eierlikör ist im Eintritt in die Panik City inbegriffen.

Udo Lindenberg expandiert. In seiner Wahlheimat Hamburg eröffnet der selbsternannte Panikrocker seine eigene kleine Stadt - die Panik City. Auf 700 Quadratmetern soll eine multimediale Erlebniswelt mit Audio- und Videoinstallationen, Panoramawänden und Virtual Reality das Leben und Schaffen des Künstlers mit der deutschen Geschichte verbinden. Selbstverständlich ist "Die Udo Lindenberg Experience" auf der Reeperbahn beheimatet, die Lindenberg anno 2000 im gleichnamigen Lied als "geile Meile" und "Gangsterbraut" beschrieb, ohne die er immer "irgendwie so traurig" sei.

Trip durchs Leben

Mit der Panik ist das so eine Sache: Schon seit 40 Jahren heißt Lindenbergs Band "Panikorchester", sein Motto hingegen lautet "Keine Panik". Angekündigt wird jedenfalls ein "Trip durch Udos Lebensstationen" und man möchte hoffen, dass man durchs bloße Aufsetzen einer Virtual-Reality-Brille nicht ausgerechnet in eine der weniger glamourösen Phasen im Leben des Musikers eintaucht. Das Technik-, Kunst- und Kulturprojekt beinhaltet auch Lindenbergs malerisches Schaffen und ist am Spielbudenplatz im von Theaterbetreiber Corny Littmann (Schmidts Tivoli) betriebenen Klubhaus St. Pauli beheimatet, das ein Theater, eine Lasertag-Halle und verschiedene Konzert- und Partylocations umfasst.

Nach der feierlichen Eröffnung am Montagabend (19.03.2018) öffnet die Panik City am 20. März ihre Tore für das Publikum. Täglich werden bis zu 800 Besucher erwartet. Im Normaltarif von 18,50 Euro ist eine geführte, rund 90-minütige Tour ebenso inbegriffen wie ein Gutschein für ein Glas von Udos Lieblingsgetränk: Eierlikör.

tla/bb (dpa, panikcity.de)

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