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Aktuell Deutschland

Udo Jürgens' Leichnam bereits eingeäschert

Am ersten Weihnachtsfeiertag nahmen Millionen Deutsche vor dem Fernseher Abschied von der Musiklegende Udo Jürgens. Was die Zuschauer nicht wussten, sein Leichnam war zu diesem Zeitpunkt bereits eingeäschert.

Thomas Weber, der Sprecher Udo Jürgens', bestätigte am Samstag, dass der Leichnam des bekannten Musikers in der Schweiz eingäschert worden sei. Demnach fand die Einäscherung am Dienstag, zwei Tage nach Jürgens' Tod, statt - im engsten Familien- und Freundeskreis. Der Sänger war am 21. Dezember im Alter von 80 Jahren in der Schweiz an Herzversagen gestorben.

Udo Jürgens gehörte zu den erfolgreichsten Solokünstlern der Welt, war gefeierter Unterhalter und kritischer Liedermacher. In seiner mehr als sechs Jahrzehnte währenden Karriere hat er über 1000 Songs komponiert. Etliche davon wurden zu großen Hits, die auch jetzt noch bei jeder respektablen Schlager-Party aufgelegt werden. Der Entertainer verkaufte weltweit mehr als 100 Millionen Platten.

Termin der Trauerfeier steht noch nicht fest

Die offizielle Trauerfeier soll nicht vor Mitte Januar und ebenfalls im engsten Familien- und Freundeskreis abgehalten werden. "Es wird sicher auch eine Verabschiedung im öffentlichen Raum stattfinden", sagte Sprecher Thomas Weber.

Eine solche Veranstaltung könne tausende Fans anziehen und müsse daher erst genau geplant werden. Die Feuerbestattung war Jürgens' letzter Wunsch. Wann und wo genau seine Urne beigesetzt wird, ist noch nicht bekannt. Offenbar fällt die Entscheidung zwischen Jürgens‘ Geburtsstadt Klagenfurt, Wien und seinem letztem Wohnort Zürich.

as/kle (dpa / afpd)

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