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Presse

Ubale Musa kann wieder berichten

DW-Korrespondent Ubale Musa hat wieder eine Akkreditierung für das Präsidialamt in Abuja, Nigeria, erhalten. Auf „Anordnung des neuen Präsidenten“, wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt.

Die Akkreditierung für die Berichterstattung aus dem Präsidialpalast in der nigerianischen Hauptstadt war ihm von der Vorgängerregierung unter Goodluck Jonathan entzogen worden – wegen „unangemessener Fragen“. Musa hatte dem tschadischen Präsidenten Idriss Déby, der sich seinerzeit auf Staatsbesuch in Nigeria befand, auf einer Pressekonferenz am 11. Mai kritische Fragen gestellt. Daraufhin hatte man den DW-Mitarbeiter ausgeschlossen und die Akkreditierung entzogen.

Der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, hatte gegen diese Behinderung freier Berichterstattung offiziell bei den nigerianischen Behörden protestiert. Ubale Musa berichtet seit 1998 für das Haussa-Programm der DW aus Abuja, insbesondere direkt aus dem Präsidentenpalast.

Ubale Musa stellte mit Unterstützung der DW einen Antrag auf Wieder-Erteilung der Akkreditierung. Dem wurde nun offenbar entsprochen. Der Sprecher des Präsidialamtes, Femi Adesina, ließ verlauten, die Vorgängerregierung unter Goodluck Jonathan habe Musa diese Akkreditierung „zu Unrecht entzogen“. Musa könne nun „seine Arbeit ohne Behinderung fortsetzen“ und habe seinerseits „versprochen, objektiv, professionell und gemäß journalistischer Ethik“ zu berichten, wie es in der Verlautbarung aus dem Präsidialamt vom 29. Juni heißt.

Die DW hofft, dass dieser Schritt auch ein Zeichen dafür ist, dass die neue Regierung ihr Verhältnis zu den Medien insgesamt vertrauensvoller und kooperativer gestalten will, als dies die frühere Administration am Ende ihrer Amtszeit getan hat.

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