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Bildung

Typisch deutsch

Zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik versuchen Studierende der Fachhochschule Düsseldorf das Unmögliche: Die Identität der Deutschen visuell zu fassen. Ergebnisse zwischen Mallorca, Angst und Nebelscheinwerfer.

Mit einigen wenigen Begriffen kann man das Profil eines ganzen Volkes kurz und knapp umreißen. In der Regel liefert eine solche Typologisierung nur eine sehr abstrakte Vorstellung. Sie lässt sich aber auch konkreter ausgestalten. Motiv für Motiv werden typisch deutsche Merkmale buchstäblich ins Bild gesetzt.

August Macke: Dame in grüner Jacke, 1913, Rheinisches Bildarchiv, Köln


Katja Günther über Mallorca

Mallorca ist das inoffizielle 17. Bundesland. Die Insel steht für die deutsche Sehnsucht nach Sonne, Licht und Leichtigkeit. Doch Mallorca polarisiert auch: zweite Heimat oder zuviel touristischer Beigeschmack?


Katja Günther, Design-Studentin der FH Düsseldorf (Fotograf: Jörg Reich)

Katja Günther wurde 1979 in Magdeburg geboren. Während der Schulzeit verbrachte sie ein Jahr in den USA und ging danach für ihr Geografiestudium nach Köln. Dann wechselte Katja Günther zu einer Ausbildung als gestaltungstechnische Assistentin im Bereich Grafik, bevor sie an der FH Düsseldorf ihr Studium für Kommunikationsdesign begann, welches sie voraussichtlich 2010 abschließen wird.

Angst

Nadine Janke über die typisch deutsche Angst

"Wir sind nicht nur vorsichtig, sondern übertrieben ängstlich", meint Nadine Janke - und so traut man bei einer Schweinepest im Ausland auch der heimischen Blutwurst nicht mehr!


Nadine Janke, Design-Studentin der FH Düsseldorf (Fotograf: Jörg Reich)

Nadine Janke, geboren 1984 in Bergisch Gladbach, macht im Juli 2009 an der FH Düsseldorf ihren Abschluss. Ihre Talente sieht sie in konzeptionellen Arbeiten, Video, Fotografie und Web-Design. Die Deutschen sind vielleicht ängstlich, aber auch innovativ, zuverlässig und weltoffen - das schätzt Nadine Janke. Daher lohnt es sich für sie, in Deutschland zu leben.

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer, 1818, bpk / Hamburger Kunsthalle / Elke Walford


Mareen Fischinger über Nebelscheinwerfer

Die Benutzung des Nebelscheinwerfers ist in Deutschland keine Pflicht. Das hat Mareen Fischinger herausgefunden, um das schöne deutsche Wort direkt auf ein klassisches Gemälde von Caspar David Friedrich zu montieren.


Mareen Fischinger, Design-Studentin der FH Düsseldorf (Fotograf: Jörg Reich)

Mareen Fischinger wurde im Jahr 1984 in Bad Saarow bei Berlin geboren und hat nach dem Abitur in Düsseldorf mit dem Kommunikationsdesignstudium begonnen, das sie 2009 abschließt. Seit 2004 arbeitet die Fotografin und Fotodesignerin für sich sowie für weltweite Kunden und Agenturen. Ihr Ziel: "Die Zielformulierung besteht im sintflutartigen Erfolg."

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