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Kultur

„Tunnelinspektor“ für Österreichs Tunnels

Experte soll künftig für mehr Sicherheit in Österreichs Straßentunnels sorgen

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Ein eigener "Tunnelinspektor" überwacht ab sofort die Sicherheit in Österreichs Straßentunnels. Der Experte aus dem Verkehrsministerium in Wien soll durch unangemeldete Kontrollen sicherstellen, dass die Betreiber alle Vorschriften einhalten. Zu seinen Aufgaben zähle unter anderem die Überwachung der Pflege und Wartung aller technischen und sicherheitsrelevanten Einrichtungen, erläuterte Verkehrsministerin Monika Forstinger in Wien.

Die Einführung des Tunnelinspektors ist Folge einer Serie tödlicher Verkehrsunfälle in mehreren Straßentunnels des Landes im vergangenen Sommer. Aus diesem Grund war zuletzt auch der Bosrucktunnnel im Zuge der Autobahn A9 (Linz-Maribor) nachgerüstet worden. Die Maßnahmen - heller Anstrich der Tunnelwände, Leuchtdioden an den Fahrbahnrändern, Aufkerbungen in der Fahrbahnmitte - hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit in dem einröhrigen Autobahntunnel geführt, sagte Forstinger. Sie sollen nun Standard in allen einröhrigen Straßentunnels Österreichs werden.

Weiter kündigte die Ministerin Änderungen für Gefahrenguttransporte und schärfere Geschwindigkeitskontrollen vor und in den Tunnelabschnitten an. Zahlreiche Auto- und Lastwagenfahrer vor allem aus Süd- und Osteuropa hielten sich oft nicht an die Limits und erhöhten so die Unfallgefahr.

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