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Tunesien: Außenminister besucht Blogger

Ohne Pressefreiheit keine Demokratie: Der deutsche Außenminister ermutigte in Tunis Medienmacher zur freien Meinungsäußerung. Unterstützt werden sie seit vergangenem Jahr auch durch die DW-AKADEMIE.

Anlässlich seines Besuches in Tunesien stellte sich Guido Westerwelle in einer Interviewsendung den Fragen der zumeist jungen Journalisten aus verschiedenen Redaktionen des tunesischen Staatsrundfunks. Sie befragten Außenminister Westerwelle unter anderem danach, wie er die Situation ein Jahr nach der tunesischen Revolution einschätze und welche Unterstützung ihr Land aus Deutschland erwarten dürfe.

Bei einem anschließenden Gespräch waren auch Blogger dabei, die im vergangenen Dezember am dreitägigen Young Media Summit der DW-AKADEMIE in Tunis teilgenommen hatten. "Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung sind Voraussetzung beim Aufbau einer demokratischen Gesellschaft", sagte Westerwelle. "Die Tunesier können hier Vorbild für Andere in der arabischen Welt sein."

Der deutsche Außenminister machte deutlich, dass es nun auch an den Journalisten sei, ihre Aufgabe beim Aufbau der Demokratie durch eine objektive und faire Berichterstattung zu erfüllen. Er forderte sie auf, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Deutschland unterstütze die Journalisten dabei, etwa durch die Maßnahmen der DW-AKADEMIE. "Nach einem Jahr vielfältiger Medienprojekte und intensiver Arbeit ist die DW-AKADEMIE in Tunesien zu einem feststehenden Begriff geworden", sagte Michael Tecklenburg, Koordinator für Nordafrika.

Die DW-AKADEMIE hat im vergangenen Jahr mehr als zehn Trainingsmaßnahmen für Radio und TV-Journalisten staatlicher und privater Medien sowie verschiedene Konferenzen in Tunesien durchgeführt. Diese Arbeit wird mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes auch 2012 fortgeführt.

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