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DW Nachrichten

TT Kirgistan: Konflikt und Flüchtlingsdrama: Die Gründe für die Gewalt in Kirgistan

Im krisengeschüttelten Kirgistan gab es immer wieder Auseinandersetzungen. Bei dem Streit zwischen Kirgisen und Usbeken geht es um Grund und Boden, um Macht und Einfluß. Schon zu Sowjetzeiten, doch auch seit der Unabhänigkeit 1991, fordern die Usbeken im Süden immer wieder, dass Usbekisch Amtssprache wird. Doch das "Nein" schallt aus dem nördlichen Bischkek. Die Angst vor Autonomiebestrebungen ist groß, auch andere Gruppen könnten wie die Usbeken mehr Rechte einfordern. Kirgistan könnte zerfallen. Noch sind die Anstifter der neuen Gewalt nicht konkret ausgemacht, doch viele befürchten, dass die Anhänger des gestürzten Präsidenten Bakijew den Boden für seine Rückkehr bereiten wollen. Viele Kirgisen neiden den Usbeken den wirtschaftlichen Erfolg - das Land im Süden ist äußerst fruchtbar - und die Usbeken fühlen sich von der korrupten Bürokratie gegängelt. Kriminelle Banden, Verbrecher nutzen die derzeitige Situation aus, um Chaos zu stiften:

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