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DW Nachrichten

TT Kirgistan: Konflikt und Flüchtlingsdrama: Die Gewalt im Süden Kirgistans dominiert

Die Hilfe- Rufe aus Kirgistan werden immer lauter. Vor allem im Süden des Landes brodelt der ethnische Konflikt. Die usbekische Minderheit wird Opfer heftiger Gewaltexzesse. Leichen pflastern die Straßen, Häuser sind abgebrannt, ein Flüchtlingsstrom nach Usbekistan hat eingesetzt, doch die Grenze ist schon dicht. Und so versuchen Frauen, Männer und Kinder ihr Leben zu retten, und hoffen so sehr auf internationale Hilfe. Die Übergangsregierung in der Hauptstadt Bischkek ist weit weg - sie hat die Kontrolle über die Unruheregion längst verloren und kann nicht helfen. Rußland ist alamiert, will noch nicht eingreifen, sondern sich zuvor mit den ehemaligen Sowjetrepubliken der Region absprechen, ob und wie das Blutvergießen gestoppt werden kann. Nach dem Sturz des autoritären Präsidenten Bakijew Anfang April herrscht in Kirgistan ein Machtvakuum, Gewalt bricht sich Bahn:

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