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Sport

Tschechin Kvitova gewinnt Wimbledon

Petra Kvitova besiegt Eugenie Bouchard und gewinnt zum zweiten Mal das Grand-Slam-Turnier. Die Tschechin ist damit Nachfolgerin von Marion Bartoli. Das Herren-Endspiel bestreiten Roger Federer und Novak Djokovic.

Die 24-jährige Petra Kvitova entzauberte im Finale ihre vier Jahre jüngere Kontrahentin mit 6:3 und 6:0 und streckte wenig später zum zweiten Mal nach 2011 die Venus Rosewater Schale in den Himmel von London. Kvitova entschied das Duell mit dem kommenden Star der WTA-Tour mit ihrem unvergleichlichen Power-Tennis nach nur 55 Minuten für sich. Trotz des Hypes um Medien-Liebling Eugenie Bouchard hatte sich Kvitova vor ihrem zweiten Grand-Slam-Finale als Favoritin gesehen - und wurde dieser Rolle im Stile eines Champions gerecht: Immer wieder setzte sie ihre Kontrahentin unter Druck und überzeugte zudem mit schnellen und präzisen Aufschlägen. Bouchard hatte im Turnierverlauf die Oberhand gegen Andrea Petkovic und

Angelique Kerber

behalten.

Kvitova kassierte für ihren zweiten Sieg in ihrem zweiten Wimbledon-Finale rund 2,2 Millionen Euro Preisgeld. Die Wimbledon-Siegerin von 2011 ist damit Nachfolgerin von Marion Bartoli. Die Französin hatte im vergangenen Jahr im Endspiel Sabine Lisicki besiegt. Inzwischen hat sie ihre Karriere beendet. Bouchard bekam nach der Niederlage in ihrem ersten Grand-Slam-Finale die Hälfte des Preisgeldes. Die Halbfinalistin der French Open und Australian Open verpasste ihren ersten Major-Titel.

Herrenendspiel zwischen Federer und Djokovic

Auf ihren finalen Showdown bereiten sich unterdessen

Roger Federer und Novak Djokovic

vor. Am Sonntag (05.07.2014) bestreiten der Schweizer und der Serbe das Herren-Finale. Der 27-jährige Schützling von Boris Becker würde im Falle seines zweiten Wimbledon-Siegs nach 2011 wieder die Spitzenposition der Weltrangliste übernehmen. Federer strebt seinen achten Titel an der Church Road und damit eine weitere Bestmarke an. "Es bedeutet mir sehr viel. Ich weiß, ich habe keine zehn Auftritte mehr übrig", sagte der 32-Jährige.

og/ck (sid, dpa)

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