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Ostmitteleuropa

Tschechiens Außenminister lehnt vor Berlin-Besuch einseitige Geste gegenüber Vertriebenen ab

Prag, 13.1.2003, RADIO PRAG, deutsch

Der tschechische Außenminister Cyril Svoboda hat eine einseitige Geste aus Prag gegenüber vertriebenen Deutschen abgelehnt. Beide Staaten hätten 1997 ihre Beziehung zu dunklen Kapiteln der gemeinsamen Vergangenheit in der bilateralen Aussöhnungserklärung ausreichend dargestellt, sagte der Christdemokrat der Zeitung "Pravo". Svoboda, der an diesem Dienstag (14.1.) zu einem Besuch nach Berlin reist, will dort nach eigenen Angaben auch einen für März vorgesehenen Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Tschechien vorbereiten. Schröder hatte im März 2002 einen unmittelbar bevorstehenden Prag-Besuch wegen eines Streits um die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg verschoben. Diese Auseinandersetzung sei "überflüssig" gewesen, sagte Svoboda, der damals noch nicht im Amt war. (fp)

  • Datum 13.01.2003
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