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Ostmitteleuropa

Tschechien will auf RADIO FREE EUROPE nicht verzichten

– Oberbürgermeister von Budapest schlägt dem Sender Umzug in die ungarische Hauptstadt vor

Prag, 12.03.2002, RADIO PRAG

RADIO PRAG, deutsch,12.3.2002

Der tschechische Vizepremier und Parteichef der regierenden Sozialdemokraten Vladimir Spidla hat während seines Besuchs in den USA unterstrichen, die tschechische Regierung sei daran interessiert, dass der Sender Radio Free Europe/Radio Liberty weiterhin in Tschechien bleibt. Tschechien strebe danach, der Sitz des Senders im Zentrum der tschechischen Hauptstadt sei jedoch aus Sicherheitsgründen sehr ungeeignet und gefährlich für Prag, sagte er nach seiner Rückkehr am Montag (11.3.) in Prag. Spidla verhandelte mit US-amerikanischen Politikern und Sicherheitsberatern des Weiteren über die Sicherstellung des NATO- Gipfeltreffens, das im Herbst dieses Jahres in Prag stattfindet. (ykk)

RADIO PRAG, deutsch, 9.03.2002

Der Oberbürgermeister von Budapest, Gabor Demszky, hat dem Sender Radio Free Europe/Radio Liberty mit Sitz in Prag, vorgeschlagen, in die ungarische Hauptstadt umzusiedeln. Die Sprecherin des Senders Sonia Winterova bekräftigte in einer Reaktion, dass RFE/RL vorläufig in Prag bleiben wolle. Mit der Leitung des Senders werden derzeit Verhandlungen über seinen Umzug aus dem Stadtzentrum geführt. Bei seinem Besuch bei dem Sender in Prag sprach Gabor Demszky über die Zusammenarbeit der Visegrad-Länder. Diese Form des regionalen Mitwirkens werde seiner Meinung nach dem EU-Beitritt Tschechiens, Polens, der Slowakei und Ungarns an Bedeutung verlieren. (ykk)

  • Datum 15.03.2002
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