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Ostmitteleuropa

Tschechien: EU-Vorschlag unakzeptabel

– Prag nicht einverstanden mit den ungleichen EU-Zuschüssen für Landwirte

Prag, 31.1.2002, RADIO PRAG, deutsch

Die Tschechische Republik ist nicht einverstanden mit dem von der Europäischen Kommission am Mittwoch (30.1.) unterbreiteten Entwurf bezüglich der Zuschüsse für die Landwirte der EU-Kandidatenländer. Die Kandidatenländer würden nämlich in die gemeinsame europäische Kasse die gleichen Einzahlungen vornehmen wie die jetzigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, aber andererseits nicht die gleichen Zuschüsse erhalten, sagte der tschechische Premier Milos Zeman am Mittwoch in Prag vor Journalisten.

Die tschechischen Landwirte sind ebenso unzufrieden mit dem Entwurf, nach dem sie in den ersten drei Jahren nach dem EU-Beitritt Tschechiens mit schrittweise einem Viertel bis einem Drittel der Subventionen vorlieb nehmen sollen, auf die ihre Kollegen aus den anderen EU-Mitgliedsstaaten Anspruch haben.

Tschechiens Landwirtschaftsminister Jan Fencl bezeichnete diesen Vorschlag der Europäischen Kommission auf einer Pressekonferenz am Mittwoch (30.1.) in Prag als unakzeptabel für die hiesigen Landwirte. Die Tschechische Republik werde bei den nächsten Verhandlungen mit der Europäischen Kommission darauf bestehen, dass die tschechischen Landwirte nach dem Beitritt in gleicher Weise wie ihre EU-Kollegen behandelt werden, betonte Fencl. (ykk)

  • Datum 31.01.2002
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