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Ostmitteleuropa

Tschechien erwartet BIP-Anstieg um 3,4 Prozent

- Geschätzte Arbeitslosenrate für 2002: 9,3 Prozent

Prag, 7.5.2002, PRAGER ZEITUNG, deutsch, Ewald Trojansky

Es wird Frühling und überall sprießen die Prognosen - sie sind so vielfältig wie die Prognostiker. Tschechiens wirtschaftliche Zukunft hängt auch vom Kronenkurs ab - und der ist weiter ungewiss.

Das tschechische Finanzministerium geht für dieses Jahr unverändert von einem Wachstum des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) von 3,4 Prozent aus. Im kommenden Jahr soll das Wachstum sich dann auf 3,6 Prozent beschleunigen. Weniger optimistisch zeigt sich die Tschechische Nationalbank, sie geht von einem Wachstum zwischen 2,1 Prozent und 3,1 Prozent in diesem Jahr sowie einer Zunahme des BIP zwischen 2,9 und 4,9 Prozent in 2003 aus. Der Internationale Währungsfonds erwartet in diesem Jahr in Tschechien einen Zuwachs von 3,3 Prozent, die Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) prognostiziert drei Prozent für 2001 und 3,7 Prozent für 2003 (siehe auch die EU-Prognose für Mittel- und Osteuropa auf Seite 17 dieser Ausgabe).

Die Krone wird, den Voraussagen des Finanzministeriums zufolge, weiter stabil bleiben, die Inflationsprognose für das laufende Jahr wurde von 3,9 Prozent auf 3,3 Prozent reduziert, im kommenden Jahr soll sie bei 3,4 Prozent liegen. Das Defizit der öffentlichen Haushalte wird demzufolge in diesem Jahr - ohne die Einnahmen aus Privatisierungen - 207,8 Milliarden Kronen (ca. 6,8 Milliarden Euro- MD) oder 8,9 Prozent des BIP erreichen. Bei der Arbeitslosigkeit wird ein Wert von 9,3 Prozent erwartet. (...) (fp)

  • Datum 10.05.2002
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