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Ostmitteleuropa

Tschechien: Bessere Bedingungen für Unternehmer gefordert

- Investoren erwarten von neuer Regierung Einschränkung der Wirtschaftskriminalität und Bekämpfung der Korruption

Prag, 16.7.2002, PRAVO, tschech.

Das Europäisch-Tschechische Forum (ECF), das die Industrie- und Handelskammern von fünf EU-Ländern vertritt, hat am Montag (15.7.) die neue tschechische Regierung von Vladimir Spidla zu einer legislativen Reform der Rahmenbedingungen für Unternehmer, zur Einschränkung der Wirtschaftskriminalität und zur Bekämpfung der Korruption aufgefordert.

Im ECF sind die Industrie- und Handelskammern von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und von Schweden vertreten. Sie repräsentieren insgesamt mehr als 70 Prozent der in die Tschechische Republik direkt fließenden Auslandsinvestitionen. Die nicht zufriedenstellende Lage in Tschechien könne laut ECF nur durch eine radikal verbesserte Tätigkeit der Justiz und der Verwaltung geändert werden. Der Staat solle auch bürokratische Hindernisse beim Zugang von Firmen auf den tschechischen Markt und bei der Gründung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen beseitigen.

Über die neue, von Präsident Havel gestern (15.7.) ernannte Regierung hat sich das Europäisch-Tschechische Forum zufrieden geäußert. Diese Regierung garantiere, dass die wirtschaftliche wie die politische Stabilität in Tschechien beibehalten werden. (ykk)

  • Datum 16.07.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2UJe
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