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Quadriga

Trumps Schwäche – Chinas Stärke?

Chinas starker Mann Xi Jinping will das Land zur Weltmacht formen. Kann der innen- wie außenpolitisch geschwächte US-Präsident Donald Trump ihm Paroli bieten? Unsere Gäste: Ulrike Herrmann (taz), Shi Ming (freier Journalist), Andrea Shalal (Reuters)

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Unsere Gäste: 


Andrea Shalal ist Amerikanerin und arbeitet als Reporterin für Außen- und Sicherheitspolitik bei der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Sie sagt:  „Chinas Einfluss wächst ständig. Auch deshalb, weil Trumps erratische Aussenpolitik viele Länder verunsichert. Unter diesen Umständen wird China versuchen, sich als der bessere und verlässlichere Partner darzustellen.“ 


Shi Ming wuchs in Peking auf. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist für verschiedene deutsche Medien. Er sagt: "Ob China die nächste Supermacht wird, hängt nicht allein von dem Lande selbst ab. Es kommt auch darauf an, wie sich andere Teile der Welt definieren - das beste Beispiel dafür sind momentan nicht etwa die USA, sondern Europa.“ 


Ulrike Herrmann ist Wirtschaftsredakteurin bei der taz. Sie sagt: "Amerika wird immer eine Supermacht bleiben. Aber demnächst muss es auch mit China als Großmacht leben."