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Aktuell Amerika

Trumps Konkurrenten üben Schulterschluss

Bei den Präsidentschaftsvorwahlen der US-Republikaner eilt Donald Trump von Sieg zu Sieg. Zwei Konkurrenten schließen jetzt ein Bündnis gegen den Milliardär.

Im erbittert geführten Vorwahlkampf der US-Republikaner beginnen die Bewerber Marco Rubio (Artikelbild rechts) John Kasich (Artikelbild links) sich zu verbünden, um den Immobilienmogul Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten doch noch zu verhindern.

Aufruf an Wähler

Rubios Sprecher Alex Conant rief dessen Anhänger im Bundesstaat Ohio auf, bei der Vorwahl am Dienstag den Mitbewerber John Kasich zu unterstützen. Kasich ist amtierender Gouverneur von Ohio. Er gilt als einziger im Feld der republikanischen Kandidaten, der Trump in diesem Bundesstaat schlagen kann.

Donald Trump (Foto: Reuters)

Donald Trump

In Florida müssten wiederum die Kasich-Anhänger Rubio wählen, forderte Conant weiter. Rubio vertritt den südlichen Bundesstaat als Senator in Washington. Er sei der einzige, der gegen Trump "mathematisch" eine Chance habe, so Conant.

Die Besonderheit der Vorwahlen in Ohio und Floridas besteht darin, dass der Bewerber mit den meisten Stimmen jeweils alle Delegierten des Bundesstaates für den Nominierungsparteitag im Sommer erhält, insgesamt 165. Trump führt derzeit mit rund 100 Delegierten Vorsprung vor Senator Ted Cruz.

Richtungsweisende Abstimmung

Sollte Trump sowohl in Ohio als auch in Florida gewinnen, ist ihm die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner kaum noch zu nehmen. An diesem Samstag stehen bei den Republikanern Vorwahlen in der US-Bundeshauptstadt Washington und im Außengebiet Guam an. Außerdem wird das Ergebnis für den Bundesstaat Wyoming bekannt gegeben.

Bei den Demokraten setzen die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton und Senator Bernis Sanders ihren Zweikampf um die Präsidentschaftskandidatur fort, unter anderem am Dienstag ebenfalls in Florida und Ohio. Clinton könnte dabei ihren Vorsprung weiter ausbauen.

Die USA wählen am 8. November ein neues Staatsoberhaupt. Der Demokrat Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

wl/stu (dpa, afp, rtr)