1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Treffen der NRA

Trump zur Waffenlobby: "Ihr seid meine Freunde"

Der US-Präsident hat der mächtigen Waffenorganisation NRA versprochen, weiterhin für die Rechte von Waffenbesitzern einzutreten. Schon im Wahlkampf hatte sich die Lobby eindeutig auf Trumps Seite gestellt.

Schon im Wahlkampf hat sich Donald Trump als Freund der Waffenlobby gegeben. Im Amt des US-Präsidenten soll sich daran nichts ändern. Trump hat der mächtigen Waffenlobby-Organisation National Rifle Association (NRA) versprochen, für die Rechte von Waffenbesitzern einzutreten. "Ihr seid meine Freunde, das könnt ihr mir glauben", sagte Trump bei einem Kongress der NRA in Atlanta. "Ihr habt euch für mich eingesetzt, ich werde mich für euch einsetzen." Seine Regierung werde nicht versuchen, das Recht auf Waffenbesitz einzuschränken.

Lange Zeit kein US-Präsident bei der NRA

Trump ist der erste Präsident seit Ronald Reagan vor 35 Jahren, der bei dem Kongress der NRA auftritt. Die Organisation hatte ihn im Wahlkampf unterstützt. Damit war die Hoffnung der Waffenhersteller verbunden, Trumps Regierung werde die Waffengesetze nicht verschärfen. Die NRA gilt als sehr einflussreich. 

Der Besitz und das Tragen von Schusswaffen sind in den USA seit Jahrzehnten eines der politischen Streitthemen. Waffen-Befürworter, politisch tendenziell eher bei Trumps Republikanern beheimatet, berufen sich auf den Zweiten Verfassungszusatz, dessen wörtliche Auslegung den Waffenbesitz erlaubt. Kritiker machen darauf aufmerksam, dass eine große Anzahl von Verbrechen verhindert werden könnte, wenn der freie Zugang zu Schusswaffen erschwert würde.

wo/uh (dpa, afp)

Die Redaktion empfiehlt