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Aktuell Amerika

Trump und Christie - ein Team für die Republikaner

Einst galt er selbst als Hoffnungsträger für die Republikaner. Dann gab er auf - und schlug sich nun auf die Seite des möglichen Gewinners: Das Gespann Trump und Christie lässt Beobachter in den USA aufhorchen.

USA Chris Christie und Donald Trump

Ziemlich gute Freunde: Chris Christie (links) und Donald Trump

Der Gouverneur von New Jersey, der schwergewichtige Chris Christie, hat vor dem "Super Tuesday" eine Entscheidung getroffen, die möglicherweise dem vom republikanischen Establishment nicht mit aller Liebe unterstützten Donald Trump einen wichtigen Schub gibt. Der Milliardär und republikanische Präsidentschaftsbewerber Trump bekommt die Unterstützung seines einstigen Konkurrenten.

"Ich bin stolz"

Dies kündigte Christie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump in Texas an. "Ich bin stolz, hier zu sein, um Donald Trump zu unterstützen", erklärte er. "Er schreibt das Textbuch der amerikanischen Politik um." Der Gouverneur von New Jersey war vor zwei Wochen aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen, nachdem er bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire nur auf hinteren Plätzen gelandet war.

Donald Trump

Die Adresse 1600 Pennsylvania Avenue im Blick: Donald Trump

Am "Super Tuesday" kommende Woche Dienstag halten Demokraten und Republikaner in je elf Bundesstaaten ihre Vorwahlen ab. Dann dürfte klarer sein, ob sich Trump tatsächlich als republikanischer Anwärter auf das Weiße Haus positionieren kann. Beobachter werteten die Entscheidung von Christie schon als eine - mehr oder minder offene - Bewerbung um das Amt des Vizepräsidenten. Bei den Demokraten dürfte die frühere Außenministerin und frühere First Lady Hillary Clinton dem Dienstag mit der Hoffnung entgegensehen, sich dann gegen den - bisher überraschend erfolgreichen - Sozialisten Bernie Sanders durchsetzen zu können. Um nicht wieder die Favoritinnenrolle zu verlieren, wie einst im Duell gegen Barack Obama.

ml/jj (dpa,rtr,afp)