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Strafaktion unter Freunden?

Trump dankt Putin für Ausweisung von US-Diplomaten

Die Ausweisung von US-Diplomaten aus Russland sollte eine Strafaktion sein, weil die USA Sanktionen gegen Moskau verschärften. Doch der US-Präsident sieht das als Geschenk. Ernst oder Spaß?

Deutschland Trump trifft Putin (picture alliance/dpa/AP/E. Vucci)

Schienen sich beim G20-Gipfel in Hamburg gut zu verstehen: Wladimir Putin und Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin dafür gedankt, die Zahl der Mitarbeiter in den US-Vertretungen deutlich reduziert zu haben. Dies senke die Gehaltskosten für die USA, sagte Trump vor Journalisten. "Wir werden eine Menge Geld sparen." Für die ausgewiesenen Diplomaten gebe es eigentlich keinen Grund, nach Russland zurückzukehren. Unklar bleib, wie ernst Trump seine Äußerungen meinte.

Ein Geschenk oder doch bedauerlich und unangebracht?

Als Reaktion auf neue vom US-Kongress verhängte Sanktionen hatte Putin die USA Ende Juli angewiesen, 755 von 1200 Botschafts- und Konsularmitarbeitern in Russland abzubauen. Es könnte sich um die größte Ausweisungsaktion von Diplomaten der jüngeren Geschichte handeln. Das US-Außenministerium bezeichnete das russische Vorgehen seinerzeit als bedauerlich und unangebracht.

Ungläubigkeit auf Twitter

In sozialen Netzwerken brach nach Trumps Äußerungen sofort eine ungläubige Diskussion los. Auf Twitter wurde unter anderem gefragt, ob der US-Präsident sich mit einem für sein Land so ernsten Thema einen Spaß erlaube, oder ob sein Dank seine ehrliche Meinung sei, weil er den Apparat des US-Außenministeriums ohnehin zurückschneiden wolle. Aber auch über das Verhältnis von Trump zu Putin wurde spekuliert:

fab/se (dpa, rtr, afp)

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