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Sport

Triumph des Jüngsten

Der französische Radprofi Thibaut Pinot hat die 8. Etappe der 99. Tour de France gewonnen und damit seine Alleinfahrt gekrönt. Der Brite Bradley Wiggins bleibt im Gelben Trikot.

"Das ist ein Traum. Es waren die längsten zehn Kilometer meines Lebens", sagte Thibaut Pinot nach der Zieldurchfahrt in Porrentruy in der der Schweiz. Der Tour-Debütant, mit 22 Jahren Jüngster im Peloton, hatte sich am letzten Berg, dem Col de la Croix, als Solist abgesetzt und bis ins Ziel einen Vorsprung von 26 Sekunden verteidigt.

Hinter Pinot kam es zum Sprint der Favoritengruppe, den der Australier Cadel Evans gewann. Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden behielt nach 157,5 Kilometern und sieben Bergwertungen der Brite Bradley Wiggins, der ebenso mit der Verfolgergruppe ankam. Er liegt 10 Sekunden vor Evans und 16 vor dem Italiener Vicenzo Nibali.

Das Verfolgerfeld fährt über eine Landstraße in der Schweiz (Bild: AP)

Das Gelbe Trikot auf Verfolgungsjagd durch die Schweiz. Bradley Wiggins konnte den Rückstand in Grenzen halten.

Die Etappe nach Porrentruy forderte ein weiteres prominentes Opfer: Olympiasieger Samuel Sanchez kollidierte auf flachem Terrain unglücklich mit drei anderen Fahrern und brach sich dabei ersten Diagnosen zufolge das Schlüsselbein. Der Spanier dürfte damit die Titelverteidigung im Straßenrennen bei den Olympischen Spielen verpassen.

Am Montag steht das erste von zwei langen Zeitfahren an. Von Arc-et-Senans geht es über weitestgehend flache 41,5 km nach Besancon.