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Reise

Trevi-Brunnen ist Goldgrube für Rom

Der Trevi-Brunnen hat der römischen Caritas eine Rekordspende von 1,4 Millionen Euro beschert. So viel ergaben die Münzen, die vor allem ausländische Touristen im Jahr 2016 in das Bassin des römischen Monuments warfen.

So viele Münzen hätten Touristen in eines der Wahrzeichen der italienischen Hauptstadt geworfen, bestätigte am Mittwoch die Wohltätigkeitsorganisation Caritas, der das Geld traditionell übergeben wird. Zum Vergleich: Im Jahr 2013, bevor der Barock-Brunnen für Renovierungen geschlossen wurde, waren es etwa 1,2 Millionen Euro. Die Legende besagt, wer eine Münze in den Brunnen wirft, kehrt in die Ewige Stadt zurück.

Vor allem Euro, Dollar und japanische Yen landeten im Wasser, aber auch immer mehr Australische Dollar, heißt es in der Zeitung "La Repubblica". Neben etlichen Münzen mit Papst Franziskus seien auch zwei Gebisse und zahlreiche Sonnenbrillen entdeckt worden.

Mit rund 26 Metern Höhe und 50 Metern Breite ist die Fontana di Trevi der größte Brunnen Roms. Er wurde von 1732 bis 1762 nach einem Entwurf von Nicola Salvi im spätbarocken Stil errichtet. Eingeweiht wurde die Brunnenanlage schon 1735 von Papst Clemens XII. (1730-1740). Nach rund eineinhalbjährigen Restaurierungsarbeiten von Juni 2014 bis November 2015 erstrahlt der Marmor nun wieder in der ursprünglichen hellen Farbe. Während dieser Zeit war der Brunnen weitgehend abgesperrt.

is/ch (dpa, kna)

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