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Kultur

Trend zum Singledasein

Das Singledasein wird nach einer britischen Studie immer attraktiver. Menschen, die eine Zeit lang allein gelebt hätten, täten sich anschließend schwer, wieder mit einem Partner zusammenzuleben, heißt es nach einem Bericht der Zeitung "The Times" in einer Studie des Forschungsinstituts Economic and Social Research Council. Für die Untersuchung wurden die Daten von 150.000 Menschen aus drei Volksbefragungen über einen Zeitraum von 30 Jahren ausgewertet.

In England und Wales ist danach die Zahl der allein lebenden Erwachsenen von 1971 bis 2001 von 1,6 Prozent auf 8,4 Prozent gestiegen. Für Männer, die mit 25 Jahren allein leben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch Jahrzehnte später noch allein leben, demnach doppelt so hoch wie bei 25-Jährigen in einer Partnerschaft.

"Für junge Menschen ist es üblich, erst eine Weile allein zu leben, bevor sie mit einem Partner zusammenziehen", sagte der Autor der Studie, Malcolm Williams von der Universität Plymouth. Aber es gebe eine immer größer werdende Gruppe von Menschen, die allein lebten und allein blieben. Dies sei offenbar ein Trend, der sich in Zukunft fortsetzen werde. "Wenn Menschen einmal solo waren, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie es auch bleiben, größer", sagte Williams.