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Kultur

Trauriger Streit an der Scala

Stardirigent Riccardo Muti ist wegen des seit Wochen andauernden Streits an der Mailänder Scala so verbittert, dass er ans Aufhören denkt. Das erklärte jetzt Mutis Ehefrau Cristina Mazzavillani in einem Interview mit der Zeitschrift "Vanity Fair". Der musikalische Leiter des weltberühmten Opernhauses sei vor allem enttäuscht vom Verhalten der jungen Musiker, die der Maestro stets persönlich gefördert habe, erklärte Mazzavillani. Es sei nicht auszuschließen, "dass er ins Ausland oder in eine andere italienische Stadt geht. Aber ich weiß nicht einmal, ob er überhaupt noch Lust zum Arbeiten hat", hieß es.

Die Belegschaft der Scala war vor über einem Monat in den Streik getreten, um damit gegen die Ernennung von Mauro Meli zum neuen Intendanten der Scala zu protestieren. Meli gilt als Schützling Mutis, ist bei den Musikern aber äußerst unbeliebt. Trotz eingehender Vermittlungsbemühungen eines Mediators ist bisher kein Ende der Spannungen in Sicht. Die Belegschaft ist Medienberichten zufolge nicht zum Einlenken bereit und fordert weiterhin den umgehenden Rücktritt Melis. Wegen des Streiks mussten bereits mehrere Konzerte abgesagt werden.

  • Datum 31.03.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6RtJ
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