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Ostmitteleuropa

Trauriger Rekord

- Regierung Miller schneidet bei den Polen sehr schlecht ab

Krakau, 30.6.2003, DZIENNIK POLSKI, poln.

Keine Regierung und kein Premierminister haben von den Polen jemals so schlechte Noten wie die Regierung Miller bekommen.

Nach den ersten 20 Monaten der Regierungsarbeit sind nur sieben von insgesamt 15 Ministern der Regierung Miller im Amt geblieben. (...)

Die Ergebnisse der Arbeit der Regierung unter Premierminister Leszek Miller wurden von 82 Prozent der Befragten als unbefriedigend bewertet. Nur jeder zehnte der vom Institut Ipsos befragten Polen bescheinigte der Regierung gute bzw. sehr gute Arbeit. Der Regierung Buzek hatten nach 20 Monaten im Amt nur 52 Prozent der Polen eine schlechte Note gegeben. (...)

In der ganzen Geschichte der Dritten Republik Polen gab es niemals so schlechte Bewertungen und zwar sowohl in Bezug auf den Premierminister als auch auf die gesamte Regierung.

Es gab ebenfalls noch keine Regierung, in der so oft personelle Veränderungen vorgenommen wurden. Sie finden pausenlos statt, obwohl der Premierminister am 2. April 2003 öffentlich versicherte, dass es bis zum Ende der Amtszeit keine Veränderungen mehr geben werde. Seit dieser Zeit wurden aber sowohl der Vizepremier und Finanzminister, Grzegorz Kolodko, als auch der Landwirtschaftsminister, Adam Tanski, abberufen. (...)

Nach den Wahlen, als die Regierung und Premierminister Leszek Miller im November 2001 ihre Amtszeit begannen, wurden sie von 33 Prozent der Polen positiv und nur von 15 Prozent negativ beurteilt. (...) (Sta)

  • Datum 02.07.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3oCO
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