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Kultur

Trauerfeier für Whitney Houston doch nicht öffentlich

Die verstorbene Popdiva Whitney Houston wird im engsten Familienkreis in ihrem Heimatort beigesetzt. Eine von der Familie zunächst in Betracht gezogene gigantische Trauerfeier findet nun doch nicht statt.

In ihrem Heimatort Newark im US-Staat New Jersey soll die am Wochenende gestorbene Sängerin Whitney Houston ihre letzte Ruhe finden. Die Trauerfeier findet am Samstag in der baptistischen New-Hope-Kirche statt, in der Houston als Kind im Gospelchor gesungen hat.

Die Familie entschied sich gegen eine große öffentliche Trauerfeier in einer Sportarena, wie das Bestattungsunternehmen Whigham Funeral Home mitteilte. An der nun deutlich kleineren Feier sollen nur geladene Gäste teilnehmen dürfen. Bestattungsunternehmerin Carolyn Whigham sagte: "Sie haben sie (Houston) mehr als 30 Jahre lang mit der Stadt geteilt, mit dem Staat, mit der Welt. Dies ist jetzt ihre Zeit für ihren Abschied."

#video#Houston war am Samstag im Alter von 48 Jahren gestorben. Mitarbeiter hatten die Sängerin leblos in einer Badewanne im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles gefunden. In der Hotelsuite wurden nach Angaben der Ermittler Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten entdeckt. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt, sagte Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles. Üblicherweise würden bei an Überdosis gestorbenen Menschen viel mehr Medikamente gefunden. Mit weiteren Informationen hielten sich die Ermittler zurück und verwiesen auf ein toxikologisches Gutachten, das aber erst nach Wochen oder Monaten vorliegen könnte.

Houstons Leichnam wurde nach der Obduktion am späten Montag im Privatjet nach Newark geflogen. Dort übernahm eine Kutsche den Sarg und fuhr diesen zu dem Beerdigungsinstitut, wo Mutter Cissy Houston auf die sterblichen Überreste ihrer Tochter wartete.

fab/rb (dpa,dapd)