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US-Rockmusik

Trauer um US-Rocksänger Gregg Allman

Die Allman Brothers Band gehörten zu den berühmtesten Wegbereitern des Southern Rock. Jetzt ist ihr Sänger und Keyboarder Gregg Allman gestorben.

Der Sänger, Songwriter und Keyboarder Gregg Allman ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Der US-Rocksänger sei in seinem Haus in Savannah, Georgia, friedlich verstorben, heißt es in einer Mitteilung auf seiner offiziellen Website.

Gregg Allman und sein bereits verstorbener Bruder Duane waren die Gründer der Allman Brothers Band, die als Wegbereiter des Southern Rock gilt, einer Spielart des Country Rock, die sich in den 1970er Jahren zu eine der populärsten Stilrichtungen des Rock etablierte. Mit Klassikern wie "Midnight Rider", "Melissa" und "Whipping Post" feierte der damals 23-Jährige Anfang der 1970er Jahre große Erfolge. 1980 trennte sich die Band, jedoch kam es später zu mehreren Wiedervereinigungen in unterschiedlicher Besetzung.

Gregg Almann, der Keyboarder mit den langen blonden Haaren. (Foto: picture alliance/RT/MediaPunch/G. Gershoff )

Ab den 1970er Jahren hatte Gregg Allman Drogenprobleme, seit Mitte der 1990er war er "clean"

1995 wurde die Allman Brothers Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Doch nur wenige Jahre später löste sich die Band endgültig auf. Gregg Allman verkündete daraufhin, dass er sich auf sein Solo-Projekt Gregg Allman and Friends konzentrieren werde. 2012 erhielt die Allman Brothers Band einen Grammy für ihr Lebenswerk.

Nach Angaben seines Managements litt Gregg Allman seit vielen Jahren an gesundheitlichen Problemen. Der Rockmusiker mit den langen blonden Haaren war lange alkohol- und drogensüchtig. Wegen einer Hepatitis-C-Erkrankung bekam er 2010 eine Lebertransplantation. Doch seine für dieses Jahr geplante Tour musste er im März aus gesundheitlichen Gründen absagen.

pab/stu (afp, dpa)