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Aktuell Europa

Trauer nach verheerendem Busunglück in Italien

In der Nähe von Neapel ist ein Reisebus etwa 30 Meter von einer Autobahnbrücke in die Tiefe gestürzt und hat mindestens 38 Menschen in den Tod gerissen. Der Bus sollte Gläubige von einer Pilgerreise zurück nach Hause bringen. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

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Das Unglück geschah am späten Abend auf der Autobahn 16 östlich von Neapel zwischen Monteforte Irpino und Baiano. Der Bus soll ersten Ermittlungen zufolge viel zu schnell auf ein Stauende aufgefahren sein. Er rammte mehrere Autos (siehe Artikelbild) und stürzte 30 Meter tief von einem Viadukt.

Die meisten Toten seien aus dem Bus geborgen worden, einige Leichen hätten aber unter dem Fahrzeug gelegen, teilte die Feuerwehr mit. Sie waren offenbar während des Unfalls aus dem Bus geschleudert worden. Auch der Fahrer kam ersten Berichten zufolge bei dem Unglück ums Leben. Die Situation sei dramatisch, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Tödliches Ende einer Pilgerfahrt

Elf Überlebende wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Viele von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Möglicherweise habe es ein Problem mit den Bremsen gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Nach Informationen der Tageszeitung "La Repubblica" befanden sich etwa 48 Menschen in dem Bus. Sie waren den Berichten zufolge nach einer Pilgerfahrt in die Region Kampanien auf dem Rückweg nach Neapel. Die Verbindungsstraße von Bari nach Neapel wurde wegen des Unfalls gesperrt.

wl/kis (afp, dpa, rtr)