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Sport

Tragisches Unglück bei Rallye-Spektakel

Die 32. Ausgabe der Rallye Dakar ist gleich auf der ersten Etappe in Argentinien von einem schweren Unfall mit einer Toten überschattet worden. Beteiligt daran war ein Deutscher.

Rallye-Wagen (Foto: AP)

Seit 2009 rast die Rallye durch Südamerika

Nach Angaben der Organisatoren waren der deutsche Pilot Mirco Schultis und sein Schweizer Beifahrer Ulrich Leardi am Samstag (02.01.2010) mit ihrem Fahrzeug auf der 684 Kilometer langen ersten Etappe zwischen Colon und Cordoba von der Strecke abgekommen und in eine Gruppe von Zuschauern gerast.

Zuschauerin stirbt

Eine 28-jährige Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass sie im Krankenhaus starb. Zwei weitere Schwerverletzte wurden in Krankenhäusern behandelt, zwei Menschen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Nach Angaben des Veranstalters sollen sich die Zuschauer außerhalb der ausgewiesenen Zuschauerzonen aufgehalten haben. Medien berichteten jedoch, die Opfer hätten dem Rennen von ihrem eigenen Grundstück aus zugesehen.

Schultis soll nach dem Unfall geschockt gewesen sein. Zeugen berichteten, der Deutsche habe nach dem Unfall verzweifelt versucht, so schnell wie möglich Hilfe für die Opfer zu organisieren und sei tief erschüttert gewesen.

Rallye-Wagen stehen am Pier (Foto: AP)

Die Autos bei der Ankunft in Argentinien

Die Zuschauerin ist das 57. Todesopfer seit der ersten Auflage der berüchtigten Rallye im Jahr 1978. Im vergangenen Jahr starben der französische Motorradfahrer Pascal Terry sowie zwei Peruaner in einem Transportfahrzeug.

Die Rallye Dakar findet zum zweiten Mal in Südamerika statt und führt seit Samstag auf 14 Etappen über mehr als 9000 Kilometer durch Argentinien und Chile. Dabei wird auch die Atacama durchfahren, die als trockenste Wüste der Welt gilt. Teilnehmer sind die Fahrer von 134 Autos, 151 Motorrädern, 25 "Quads" und 52 Lastwagen, das Finale steigt am 16. Januar wieder in Buenos Aires.

Autor: Oliver Samson
Redaktion: Gerd Winkelmann