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Reise

Traditioneller Viehscheid beginnt

Im Allgäu hat am Donnerstag mit dem ersten Viehscheid das Ende des Sommers begonnen. Nach etwa 100 Tagen nehmen Hirten und Rinder Abschied von den Bergwiesen und kehren vor Einbruch der kalten Jahreszeit ins Tal zurück.

Schon von weitem kündigte das Geläut der Kuhschellen den vielen Schaulustigen die Rückkehr der ersten Rinder an, die pünktlich um 8.30 Uhr geführt von den Hirten auf dem sogenannten Scheidplatz in Bad Hindelang im Oberallgäu ankamen. Bis Mittag wurden insgesamt 900 Rinder von fünf Alpen aus der Umgebung von Bad Hindelang zurückerwartet.

Bis Ende September werden mehr als 50.000 Jungrinder und Milchkühe von den rund 1400 Allgäuer Alpen und oberbayerischen Almen ins Tal getrieben, wo sie ihre Winterquartiere beziehen. Dieses Ereignis wird im Allgäu traditionell mit großen Volksfesten in etwa 30 bergnahen Orten gefeiert. Das Spektakel zieht jährlich zehntausende Einheimische und Touristen an. Die Trachten der Hirten und die mit Blumen beschmückten Rinder sind ein beliebtes Fotomotiv.

ej/ak (dpa)