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Wirtschaft

Trübsal in Frankfurt

Die deutschen Aktien befinden sich mal wieder in den tiefroten Zahlen, und schuld daran sind wie schon am Montag (4.2.) die Finanztitel, zu denen sich am Dienstag noch die Automobiltitel gesellten.

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Skyline des Bankenviertels von Frankfurt am Main

Der Deutsche Aktienindex DAX schloss bei 4.936 - ein Minus von knapp 48 Punkten oder einem Prozent. Und der Nemax 50 Index am Neuen Markt gab glatte 27 Punkte oder 2,4 Prozent ab auf 1.091 Zähler.

Hinzu kamen noch schlechte Konjunkturdaten aus den USA, dort ist der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im Januar unter 50 Punkte gesunken, was den DAX innerhalb von Minuten bis auf 4.870 absacken ließ, bevor die Charttechniker eine Unterstützungslinie sahen und zukauften.

Die Finanzdienstleister waren wie am Montag stark im Minus aufgrund negativer Analystenkommentare vom Wochenende. Die Deutsche Bank war mit minus 3,3 Prozent ebenso auf der Liste der Verlieren wie Hypovereinsbank mit 3,8 und MLP mit minus 4,4 Prozent. Verloren haben auch die Automobiltitel, weil die EU-Kommission beschlossen hat, die exklusiven Vertriebsrechte der Automobilhersteller abzuschaffen. Preussag- Aktien leiden immer noch unter den Interwiew-Äußerungen des Chefs von Thomas Cook, wonach sich die Zahl der Urlaubsbuchungen erst zum Ende des Jahres 2002 erholen wird, Preussag verloren 2,7 Prozent.

Zu den wenigen Gewinnern gehören Metro mit plus 1,9 Prozent und die Deutsche Post mit plus zwei Prozent. Die Post AG hat für Mittwochmorgen zu einer Telefonkonferenz der Analysten eingeladen.

Am Rentenmarkt kletterte der Bund-Future um 0,1 Prozent auf 108,51 Punkte. Der Rentenmarkt-Index Rex gewann 0,16 Prozent auf 113,37 Zähler. Die Umlaufrendite betrug 4,69 Prozent, drei Stellen weniger als am Montag.

Der Kurs des Euro ist am Dienstag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs bei 0,8683 (Montag: 0,8644) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,1517 (1,1569) Euro.

Hier die Schlusskurse der 30 deutschen Standardwerte, wie immer in Euro und wie alles andere ohne Gewähr:

DAX-Werte Kurs Veränderung

adidas-Salomon 77,69 (- 1,21)
Allianz 245,55 (- 5,25)
BASF 45,00 (+ 0,10)
Bayer 36,50 (- 0,48)
HypoVereinsbank 33,88 (- 1,32)
BMW 41,64 (- 0,16)
Commerzbank 18,75 (- 0,22)
DaimlerChrysler 44,75 (- 0,40)
Degussa 32,55 (+ 0,45)
Deutsche Bank 67,50 (- 2,30)
Deutsche Post 15,10 (+ 0,29)
Deutsche Telekom 15,94 (+ 0,02)
E.ON AG 59,40 (- 0,21)
EPCOS 44,99 (- 0,51)
Fresenius Med. Care 66,48 (+ 1,23)
Henkel 64,74 (- 0,03)
Infineon Techno 24,00 (- 0,53)
Linde 50,89 (- 0,27)
Lufthansa 16,90 (- 0,20)
MAN 25,95 (- 0,28)
Metro 39,00 (+ 0,75)
MLP 63,55 (- 2,93)
Münchener Rück 259,30 (- 3,90)
Preussag 32,68 (- 0,92)
RWE 43,35 (- 0,21)
SAP 159,45 (- 0,85)
Schering 66,01 (+ 1,01)
Siemens 65,75 (- 0,95)
ThyssenKrupp 16,98 (- 0,09)
VW 54,00 ( unv. )

Die Referenzkurse der wichtigsten Devisen, ermittelt von der
Europäischen Zentralbank:

Ein Euro kostete am Dienstag
86,83 amerikanische Cent oder
61,15 britische Pence oder
115,68 japanische Yen

und das 1. Goldfixing in London 290 Dollar und 35 Cent, das ist der höchste Stand seit vier Monaten.

  • Datum 05.02.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1pRv
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