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Reise

Tourstart des Pop-Oratoriums "Luther"

Zum 500-Jahr-Gedenken des Reformationsbeginns geht 2017 auch ein "Pop-Oratorium" auf Tournee. Am Wochenende ist in Hannover Tourstart für "Luther - Das Projekt der tausend Stimmen".

Die Tournee beginnt am 14. und 15. Januar mit zwei Aufführungen in Hannover. Im Mittelpunkt des Stücks steht das Leben des Reformators. Das Oratorium besteht aus traditionellen Chorälen und 20 neu komponierten Liedern in modernen Rhythmen. Sie stammen vom Komponisten Dieter Falk und dem Autor Michael Kunze. Auch ein Symphonieorchester und eine Rockband wirken bei den Aufführungen mit.

Weitere Aufführungen sind in Stuttgart, Düsseldorf, Mannheim, Hamburg, Halle (Westfalen), München, Siegen und Wittenberg geplant. Das Finale ist am 29. Oktober 2017 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena. Die Veranstalter erwarten insgesamt mehr als 100.000 Besucher.

Die Uraufführung des Oratoriums war bereits im Oktober 2015 in Dortmund über die Bühne gegangen. Daran wirkten rund 3.000 Sänger mit, die zumeist aus Amateur-Chören der Umgebung kamen. Auch für die künftigen Aufführungen sind örtliche Chöre und Einzelsänger zur Mitwirkung eingeladen. Kooperationspartner des Projekts ist die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Die EKD-Botschafterin für das Reformationsgedenken, Margot Käßmann, betonte bei der Vorstellung der Tournee, die Reformation sei "von Beginn an eine Singebewegung gewesen". Die Reformatoren hätten ihre Botschaft auch über Lieder verbreitet. "Daran knüpft das Oratorium auf gute Weise an."

isi/ks (kna)