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Reise

Touristen kehren nach Frankreich und Tunesien zurück

Viele Touristen haben Paris nach Terroranschlägen gemieden, jetzt kommen sie in die französische Hauptstadt zurück. Im ersten Halbjahr übernachteteten in Hotels der Region 16,4 Millionen Besucher.

Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 10,2 Prozent. So gut seien die Zahlen seit rund zehn Jahren nicht mehr gewesen, sagte der Präsident des Tourismus-Ausschusses der Region Paris, Frédéric Valletoux. Ausländische Besucher kämen im laufenden Jahr verstärkt in die französische Hauptstadt. Bei den Briten gebe es jedoch wegen der Brexit-Unsicherheit einen Rückgang.

Die Besucher aus Deutschland belegen bei den ausländischen Gästen Platz vier - hinter US-Amerikanern, Briten und Chinesen. Im ersten Halbjahr kamen 507.000 deutsche Touristen in Hotels an. Das waren rund 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den Besuchern aus China gab es sogar einen Zuwachs von rund 30 Prozent. Hauptattraktionen der Hauptstadtregion seien der Eiffelturm, das Louvre-Museum oder das frühere Königsschloss Versailles.

2016 hatten die Terroranschläge von Paris und Nizza das Tourismus-Geschäft deutlich belastet. Auch im laufenden Jahr bleibt die Sicherheitslage angespannt. Frankreich erwartet nach früheren Regierungsangaben im laufenden Jahr im ganzen Land bis zu 89 Millionen ausländische Besucher. Im Vorjahr waren es 82,6 Millionen Menschen.

Tunesien Tourismus Strand (picture-alliance/dpa/A. Gebert)

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Auch in Tunesien erholt sich der Tourismus

Zwei Jahre nach den Anschlägen auf Urlauber kommt auch in Tunesien der für das Land wichtige Tourismus wieder in Schwung. Die Umsätze der Branche seien seit Jahresbeginn um 19 Prozent auf umgerechnet 521 Millionen Euro gestiegen, teilte Tourismus-Ministerin Salma Loumi am Dienstag mit. Bis zum 10. August hätten bereits 4,58 Millionen ausländische Touristen das nordafrikanische Land besucht. Die Zahl der europäischen Besucher habe um 16 Prozent zugenommen.

ak/ch (dpa, rtr)