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Reise

Tourismus verzeichnet weltweit Rekordwerte

Wie die Welttourismus-Organisation (UNWTO) am Dienstag in Madrid mitteilte, stieg die Zahl der Touristen im vorigen Jahr weltweit auf den Rekordwert von 1,14 Milliarden, das sind 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Tourismus wächst rascher als die übrige Wirtschaft. Dies sei das fünfte Jahr in Folge, in dem die Zunahme der Touristenzahl die wirtschaftlichen Wachstumsraten übertroffen habe. Für dieses Jahr werde eine weitere Steigerung bis vier Prozent erwartet. "Der Tourismus hat gezeigt, dass er ein überraschend stabiler Wirtschaftszweig ist", betonte UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai. "Er trägt zur wirtschaftlichen Erholung bei, erwirtschaftet Milliardensummen an Einnahmen und schafft Millionen von Arbeitsplätzen."

Besonders stark sei die Touristenzahl in Nord- und Südamerika mit einem Wert von etwa sieben Prozent gestiegen, teilte die UNWTO mit. Asien und der Pazifikraum verzeichneten eine Zunahme um fünf Prozent. Europa habe 2014 mit 588 Millionen Touristen seine Position als die am meisten besuchte Region der Welt behauptet.

Das Urlaubsland Deutschland schneidet dabei überdurchschnittlich gut ab. "Das Incoming entwickelt sich weiterhin so dynamisch, dass wir nach allen bisher vorliegenden Zahlen für das Jahr 2014 zum fünften Mal in Folge ein Rekordergebnis bilanzieren können", erklärt dazu Petra Hedorfer von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). "Mit diesem Wachstum entwickelt sich das Deutschland-Incoming auch deutlich über dem europäischen Durchschnitt - laut neuesten Berechnungen der UNWTO haben die internationalen Ankünfte in Europa 2014 um 3,9 Prozent zugenommen."

Als Touristen werden in der UNWTO-Statistik Reisende gezählt, die wenigstens eine Nacht im Ausland verbringen.

at/ak (dpa, DZT)