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Sport

Tour de Ski: Katz überraschend Achter

Der Norweger Martin Johnsrud Sundby muss nach der fünften Etappe um seinen dritten Tour-de-Ski-Sieg in Serie bangen. Beim Weltcup-Slalom in Santa Caterina verpassen Felix Neureuther und Fritz Dopfer das Podest nur knapp.

Der Deutsche Andreas Katz auf der Strecke bei der Tour de Ski in Oberstdorf (Foto: picture-alliance/dpa/K. Hildenbrand)

Alles gegeben: Andreas Katz auf der Strecke bei der Tour de Ski in Oberstdorf

Andreas Katz ist auf der fünften Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf völlig überraschend auf Rang acht gelaufen. Der 27-Jährige hielt im Massenstart über 15 Kilometer lange mit der absoluten Weltspitze mit und verbuchte am Ende 5,9 Sekunden hinter Tagessieger Alexej Poltoranin aus Kasachstan das beste Ergebnis seiner Karriere. Der Gesamtführende

Martin Johnsrud Sundby

aus Norwegen erlebte derweil einen regelrechten Einbruch und wurde 23. mit 56,3 Sekunden Rückstand.

Im

deutschen Lager

überzeugten neben Katz auch Jonas Dobler auf Rang 14. und Thomas Bing (+55,9) auf Platz 22. Lucas Bögl (+2:24,0) belegte den 50. Rang. Nicht mehr an den Start gegangen war Sprint-Spezialist Sebastian Eisenlauer, der am Vortag mit Platz sechs für das bislang beste Ergebnis der deutschen Männer in diesem Weltcup-Winter gesorgt hatte.

Herrmann auf Platz zehn

Bei den Frauen gewann die Norwegerin Therese Johaug die fünfte Tour-de-Ski-Etappe in Oberstdorf. Über 10 Kilometer in der klassischen Technik setzte sie sich nach 26:37,6 Minuten vor ihren Teamkolleginnen Ingvild Flugstad Oestberg und Heidi Weng durch. Die Führung im Gesamtklassement verteidigte Oestberg knapp. Die deutschen Frauen konnten sich wie erhofft in Szene setzen. Denise Herrmann belegte Platz zehn direkt vor Sandra Ringwald, die sich als beste Deutsche in der Gesamtwertung auf Rang 13 verbesserte.

Nach einem Ruhetag am Donnerstag geht die Tour de Ski am Wochenende in Italien zu Ende. Neben den Freistil-Rennen über 10 und 5 Kilometer am Freitag in Toblach steht am Samstag in Val di Fiemme ein weiterer Massenstart-Wettbewerb und am Sonntag der traditionelle Schlussanstieg auf die Alpe Cermis auf dem Plan.

Zwei Deutsche zeitgleich auf Platz vier

Felix Neureuther beim Slaom-Weltcup auf der Piste von Santa Caterina (Foto:picture-alliance/epa/M. Bazzi)

Nicht fehlerfrei: Felix Neureuther beim Slaom-Weltcup auf der Piste von Santa Caterina

Felix Neureuther und Fritz Dopfer sind beim ersten Weltcup-Slalom des Jahres mit der gleichen Gesamtzeit gemeinsam auf Rang vier gekommen. Auf das Podest fehlten beiden Skirennfahrern in Santa Caterina 0,75 Sekunden. "Zusammen waren wir auch noch nie zeitgleich. Das ist ganz schön. Aber wir müssen die Fehler analysieren, den Abstand zu den Vorderen", haderte Neureuther über einen groben Patzer im oberen Streckenteil. "Ich weiß schon, wo ich die Zeit verloren habe. Ich bin da ziemlich frech raus. Das war nicht so sexy, was ich da gemacht habe."

Dopfer verbesserte sich im zweiten Durchgang von Rang zwölf und freute sich nach dem sechsten Platz in Madonna di Campiglio vor Weihnachten über das zweite Top-10-Resultat der Saison. "Das gibt mir enormen Aufwind", kommentierte der WM-Zweite in der ARD. "Platz vier ist ein guter Start ins neue Jahr."

Hirscher auf Platz eins

Marcel Hirscher gelang in Italien der erste Torlauf-Sieg der Saison. Der Österreicher war 0,21 Sekunden schneller als Henrik Kristoffersen aus Norwegen, der die beiden ersten Slaloms des Winters beide gewonnen hatte. Dritter wurde Alexander Choroschilow aus Russland.

Dominik Stehle kam auf Rang 24. Nach dem ersten Durchgang lag er noch auf Rang 13. Linus Strasser verpasste das Finale erneut. Am kommenden Wochenende steht mit Adelboden der erste große Klassiker im Rennkalender. Am Samstag wartet in der Schweiz der Riesenslalom, am Sonntag der nächste Slalom.

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