1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Tour de Ski: Deutsche überraschen

Acht Rennen in zehn Tagen in mehreren Ländern - das ist die Tour de Ski. Bei der vierten Etappe in Oberstdorf nutzen zwei Deutsche den Heimvorteil. Beim Ski Alpin jubelt eine Norwegerin über ihren ersten Weltcupsieg.

Bei der Tour de Ski ließen sich die beiden Deutschen Sebastian Eisenlauer und Sandra Ringwald für ihre besten Weltcup-Ergebnisse feiern, die Trainer und Funktionäre im Deutschen Skiverband sehen sich auf dem richtigen Weg - der erste Heimauftritt in Oberstdorf hat den erhofften Schub gebracht.

Trotz schwierigster äußerer Bedingungen gelang Eisenlauer auf der vierten Tour-Etappe im Klassik-Sprint erstmals der Einzug ins Finale, das er auf Platz sechs beendete. Sandra Ringwald (Foto oben) kam bei den Damen auf Rang sieben, womit sie in der Gesamtwertung bis auf Platz 15 nach vorn stürmte. Dort findet sich auch Andreas Katz wieder, der überraschend im Viertelfinale stand und Platz 20 erreichte.

Überraschungssiegerin Caldwell

Im Kampf um den Gesamtsieg gab es keine Veränderungen. Ingvild Flugstad Oestberg aus Norwegen baute als Tagesdritte hinter Überraschungssiegerin Sophie Caldwell und ihrer Teamkollegin Heidi Weng ihren Vorsprung vor Therese Johaug auf 30,1 Sekunden aus. Martin Johnsrud Sundby wurde Vierter und liegt nun 1:33 Minuten vor Petter Northug (beide Norwegen). Der Sieg ging an den Norweger Emil Iversen.

Deutschland Tour de Ski in Oberstdorf - Sebastian Eisenlauer

Platz sechs: Einsenlauer

Die fünfte Etappe am Mittwoch sind Massenstartrennen im klassischen Stil über 10 beziehungsweise 15 Kilometer. "Ich wollte mich daheim so teuer wie möglich verkaufen. Jetzt bin ich froh, dass es wieder einen Schritt nach vorn gegangen ist", meinte Eisenlauer. Er bestritt seine Finalläufe mit der gleichen Taktik von vorn. "Im Endlauf fehlte dann etwas die Kraft. Der tiefe Schnee hat ganz schön geschlaucht". Herren-Trainer Janko Neuber lobte auch Andreas Katz, der erstmals die Qualifikation überstand und das Halbfinale nur knapp verpasst hatte.

"Noch lernen, Ellbogen auszufahren"

Auch im Damen-Team herrschte gute Stimmung, besonders bei Sandra Ringwald. "Ich war so aufgeregt vor dem Start. Wahrscheinlich hat dieses Adrenalin noch ein paar Kräfte mehr freigesetzt", bemerkte sie. Das Finale war nur ein paar Hundertstelsekunden entfernt. "Ich muss noch lernen, die Ellenbogen auszufahren. Das gehört im Sprint einfach dazu. Und das hat mich das Finale gekostet".

Santa Caterina di Valfurva FIS Alpine Ski Welt Cup Nina Loeseth

Premierensieg für Löseth

Beim Ski Alpin hat Rennläuferin Nina Löseth aus Norwegen zum ersten Mal ein Rennen im Weltcup gewonnen. Die 25-Jährige siegte beim Slalom im italienischen Santa Caterina deutlich vor Ex-Weltmeisterin Sarka Strachova aus Tschechien und Veronika Velez-Zuzulova aus der Slowakei. Eine starke Leistung zeigte erneut die Deutsche Maren Wiesler. Die 22-Jährige fuhr in ihrem 20. Rennen im Weltcup zum fünften Mal in die Punkteränge - und erzielte mit Rang elf das beste Resultat ihrer Karriere.

sw (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt