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Aktuell Asien

Tote und Verletzte nach Taliban-Angriff

Es war einer der schwersten Anschläge der letzten Wochen in Afghanistan. Taliban zündeten Autobomben vor einem Geheimdienststützpunkt in Provinz Ghasni.

Mindestens 18 Menschen wurden bei dem Selbstmordkommando getötet und mehr als 60 verletzt. Wie der Vizegouverneur der Provinz Ghasni, Mohammad Ali Ahmadi, mitteilte, habe sich zunächst ein Selbstmordattentäter in einem Fahrzeug am Hintereingang des Geheimdienstkomplexes in die Luft gesprengt. Danach hätten 13 Extremisten versucht, das Gebäude zu stürmen. Sie seien bei einem dreistündigen Feuergefecht getötet worden.

Kurz vor dem NATO-Gipfel

Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Die Aufständischen hatten am Mittwoch gefordert, die NATO müsse die ausländische "Besatzung" Afghanistans beenden. Der Einsatz des Bündnisses in Afghanistan ist auch Thema des NATO-Gipfels in Wales.

Ghasni, südwestlich von Kabul gelegen, gehört zu den unruhigsten Regionen in Afghanistan. Die radikalislamischen Taliban haben ihre Angriffe verstärkt, seit die internationalen Truppen ihren Rückzug begonnen haben. Zum Jahreswechsel endet der Einsatz der NATO-Kampftruppen. Zudem befindet sich Afghanistan in einem politischen Machtkampf: Mehr als zwei Monate nach der Präsidentenwahl steht noch nicht fest, wer die Nachfolge von Hamid Karsai antreten wird.

fab/cri (rtre,dpa,afp)