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Aktuell Asien

Tote und Verletzte bei Anschlag in Pakistan

Bei einem Bombenanschlag auf einem Basar im Nordwesten Pakistans sind mindestens 25 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Die Region gilt als Brutstätte für militante Taliban-Kämpfer.

Der Sprengsatz war nach Angaben der Sicherheitsbehörden in einem Pickup-Truck versteckt und explodierte an einer Busstation im Hauptbasar der Ortschaft Landi Kotal in der Provinz Khyber. Der Ort liegt nahe der Grenze zu Afghanistan. Ein Arzt im städtischen Krankenhaus sagte, der Zustand mehrerer Verletzter sei ernst.

Hochburg von Al-Kaida

Der Anschlag richtete sich nach Einschätzung der Behörden offenbar gegen Mitglieder des Zakha Khel Stammes, der die Regierung gegen einen örtlichen Kriegsherrn unterstützt. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, doch verüben Islamisten immer wieder derartige Gewalttaten in der Region (Artikelbild: Archiv). Die halbautonomen Stammesgebiete in dem unzugänglichen Grenzgebiet zu Afghanistan gelten als Hochburg des Terrornetzwerks Al-Kaida und als Rückzugsgebiet der aufständischen Taliban.

Landi Kotal liegt in der Nähe des Grenzübergangs Torkam, den die NATO lange Zeit für die Versorgung ihrer Truppen in Afghanistan nutzte. Nach US-Luftangriffen auf Grenzposten mit mehreren Toten im vergangenen Jahr ließ die Regierung in Islamabad den Übergang allerdings sperren.

pg/qu (dpa, dapd, afp)