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Aktuell Asien

Tote nach Anschlag in Pakistan

Bei einem Selbstmordattentat im Nordwesten Pakistans sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter raste mit einem Motorrad in das Eingangstor einer Behörde, bevor die Bombe explodierte.

Mindestens 21 Menschen wurden getötet, melden Einsatzkräfte. Nach unterschiedlichen Angaben gebe es bis zu 78 Verletzte, viele davon in kritischem Zustand. Vor dem Eingang des Nationalen Registrierungsamts der Stadt Mardan hatten Menschen in langen Schlangen gewartet, als der Täter das Tor rammte. In dem Registrierungsamt werden unter anderem Pässe ausgestellt. Eine Fraktion der radikalislamischen Taliban bekannte sich zu der Tat und drohte mit weiteren Anschlägen.

Erst vor zwei Wochen waren 24 Menschen bei einem Bombenanschlag auf einem Marktplatz in den Stammesgebieten nahe der afghanischen Grenze gestorben. Zu dieser Tat bekannte sich eine Anti-Schiiten-Gruppierung.

Pakistans Kampf gegen Terror

Die Zahl der Anschläge in Pakistan ging diesem Jahr insgesamt stark zurück. Das Militär war mit großen Offensiven entschieden gegen einige der extremistischen Gruppen im Land vorgegangen.

Nach einem Anschlag auf eine Schule in Peschawar mit mehr als 150 Toten vor rund einem Jahr hatte Pakistan Militärgerichte eingeführt und wieder begonnen die Todesstrafe zu vollstrecken.

myk/fab (dpa, ap, afp, rtr)