Tote durch Schlammlawinen in Kalifornien | Aktuell Amerika | DW | 10.01.2018
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Unwetter

Tote durch Schlammlawinen in Kalifornien

Vor wenigen Wochen loderten schwere Waldbrände in Kalifornien, nun regnet es in dem US-Bundesstaat in Strömen. Durch Schlammlawinen kamen mehrere Menschen ums Leben.

Mehrere Häuser in dem nordwestlich von Los Angeles gelegenen Ort Montecito wurden nach einem heftigen Sturm und schweren Regenfällen von Schlammlawinen zerstört. Dabei wurden mindestens 13 Menschen getötet, wie der Sheriff von Santa Barbara County mitteilte. Es sei wahrscheinlich, dass es noch mehr Opfer gebe. Die Feuerwehr setzte nach eigenen Angaben Rettungshunde ein, um nach möglichen Opfern unter den Erdmassen zu suchen.

So viel Regen, wie seit Monaten nicht mehr

Straßen in Montecito wurden durch umgestürzte Bäumen blockiert. Eine wichtige Schnellstraße entlang der Küste ist auf einer Länge von etwa 50 Kilometern unbefahrbar. Eine 14-Jährige saß mehrere Stunden in einem zerstörten Haus in Montecito fest, bevor sie von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht wurde.

In der Region hatte im vergangenen Monat der verheerende Waldbrand "Thomas" gewütet. Nach den schweren Bränden habe die Oberfläche der Hügel Schlamm und Wasser nichts mehr entgegenzusetzen gehabt, hieß es. Vielerorts wurden bedrohte Anwohner aus ihren Häusern gerettet. In Los Angeles fiel den Angaben zufolge so viel Regen wie seit vielen Monaten nicht mehr.

cr/ww (dpa, afp)