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Aktuell Asien

Tote durch Fluten

In Nordkorea fließt viel Geld in die Armee, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln dagegen ist unzureichend. Überflutungen haben jetzt die Lage noch verschlimmert.

North Koreans work to repair a road between Munchon city and Chonnae county, which was damaged by a heavy rain July 20, 2012 in this picture released by the North's KCNA in Pyongyang July 20, 2012. REUTERS/KCNA (NORTH KOREA - Tags: DISASTER POLITICS) THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS

Nordkorea heftige Regenfälle

Bei den schweren Überflutungen kamen mehr als 80 Menschen ums Leben, mindestens 60.000 Menschen wurden obdachlos. Starkregen und ein Taifun hätten zu der Notlage geführt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

Hungernde Kinder

Durch die Unwetter droht sich die Versorgungslage in dem ohnehin bitter armen Land weiter zu verschlechtern. Viele Anbauflächen und Reisfelder stehen unter Wasser. In einem jüngsten UN-Bericht werden schon jetzt sieben der insgesamt 24 Millionen Einwohner Nordkoreas als "chronisch arm" eingestuft. Jedes dritte Kind leidet dem Bericht zufolge unter Entwicklungsstörungen als Folge von Hunger und gilt als kleinwüchsig.

Nordkorea ist seit vielen Jahren entweder von Überschwemmungen oder Trockenheit betroffen. Der mangelhafte Lebensmittel-Vertrieb, sehr hohe Inflation und ausländische Sanktionen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms haben die Situation nochmals verschärft.

Das Land wird diktatorisch regiert. Nach Expertenmeinung gibt es zur Zeit keinen anderen Staat der Welt, der so streng und restriktiv organisiert ist wie Nordkorea. Die koreanische Halbinsel ist seit 1948 geteilt. Bemühungen um eine Annäherung Nord- und Südkoreas werden von Rückschlägen begleitet.

haz/kle (afp,rtr)