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Aktuell Amerika

Tote bei Unwettern im US-Bundesstaat West Virginia

Bei Überschwemmungen nach schweren Unwettern im Osten der USA sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. In Kalifornien wüten derweil Waldbrände.

Von Hochwasser zerstörte Gebäude in West Virginia (Foto: AP)

Von Hochwasser zerstörte Gebäude in West Virginia

Nach schweren Regenfällen im US-Bundesstaat West Virginia sind nach Angaben von Gouverneur Earl Ray Tomblin 23 Todesopfer geborgen worden. Ein verheerendes Tief habe zu Erdrutschen, Überflutungen und Schlammlawinen geführt. Es sei womöglich die schlimmste Flut in dem Staat seit 100 Jahren, sagte Tomblin. Unter den Toten seien auch Kinder. Mehrere Menschen würden noch vermisst.

Gouverneur verhängt Notstand

Das US-Fernsehen zeigte Bilder reißender Flüsse, Fahrzeuge trieben durch Städte und Dörfer. Rund 66.000 Häuser waren am Freitag ohne Strom oder Gas, zahlreiche Straßen wegen umgestürzter Bäume nicht befahrbar. Einige Gebiete des bergigen Bundesstaates in den Appalachen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Der Gouverneur verhängte den Notstand über West Virginia und forderte 500 Mitglieder der Nationalgarde zur Unterstützung an. 17 Notunterkünfte wurden eingerichtet.

Waldbrand in Kalifornien (Foto: dpa)

Waldbrand in Kalifornien

Zwei Tote bei Waldbränden

Im US-Bundesstaat Kalifornien kamen bei Waldbränden nach Angaben der Feuerwehr zwei Menschen ums Leben. Das Feuer war östlich der Stadt Bakersfield ausgebrochen. Die Flammen vernichteten bislang etwa 7700 Hektar Wald- und Buschland. Rund 100 Gebäude wurden zerstört. Rund 125 Menschen wurden in einer Notunterkunft untergebracht, nachdem sie ihre Häuser verlassen mussten.

Kalifornien leidet seit fünf Jahren unter einer Rekord-Dürre. Bäume und Büsche sind verdorrt und gehen beim kleinsten Funken in Flammen auf. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad und mehr verschärft das Waldbrandrisiko weiter.

Insgesamt wüten in den USA derzeit mehr als 15 große Wald- und Buschbrände, die meisten im Südwesten des Landes. Dort waren Anfang der Woche mindestens fünf Menschen der extremen Hitzewelle zum Opfer gefallen, unter ihnen auch zwei deutsche Wanderer.

wl/se (dpa, rtr)