Tote bei Kämpfen auf den Philippinen | Aktuell Asien | DW | 10.04.2016
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Aktuell Asien

Tote bei Kämpfen auf den Philippinen

Bei einem Gefecht zwischen Regierungstruppen und islamistischen Abu Sayyaf-Terroristen sind in der südphilippinischen Provinz Basilan 18 Soldaten und fünf Extremisten getötet worden.

Ein Armeesprecher sagte, 18 Soldaten und fünf Extremisten der Gruppe Abu Sayyaf seien ums Leben gekommen. Mindestens vier der Soldaten seien enthauptet worden. Laut dem Militärsprecher war unter den getöteten Rebellen ein Marokkaner. Auf beiden Seiten habe es zudem insgesamt 73 Verletzte gegeben. Zu den Gefechten kam es den Angaben zufolge bereits am Samstag, als das Militär auf der südlichen Insel Basilan einen Stützpunkt der Rebellen angriff. Dort befanden sich etwa 120 Islamisten. Die Gefechte zogen sich über zehn Stunden hin. Die Kämpfe seien Teil einer Militäroperation gegen Abu Sayyaf nach der Entführung mehrerer Ausländer.

Entführung ausländischer Staatsbürger

Die Gruppe Abu Sayyaf war Anfang der 90er Jahre mit Geld von Osama bin Ladens Terrornetzwerk Al-Kaida gegründet worden und ist für die Entführung und Tötung ausländischer Staatsbürger bekannt. Auf den Philippinen werden derzeit 18 ausländische Geiseln festgehalten, die meisten oder alle von Abu Sayyaf. Am Freitag war ein ehemaliger italienischer Priester aus der Gewalt der Extremisten befreit worden.Die Gruppe Abu Sayyaf, die der vor allem in Syrien und dem Irak aktiven Extremistenmiliz IS Gefolgschaft geschworen hat, gilt als sehr gewalttätig.

pab/fab (AFP, dpa, rtr)