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Westafrika

Tote bei Feuer im Senegal

Die Flammen brachen aus noch ungeklärter Ursache während eines mehrtägigen Treffens von Gläubigen aus. Viele von ihnen hausten in Strohunterkünften, weswegen sich das Feuer rasend schnell ausbreiten konnte.

Bei einem Großbrand während einer religiösen Zusammenkunft im Südosten des Senegals sind am Mittwoch laut Feuerwehr mindestens 20 Menschen gestorben und viele weitere verletzt. Zudem löste das Feuer eine Massenpanik aus, bei der weitere verletzt wurden. Die Brandursache ist noch unklar.

Jedes Jahr treffen sich hunderte Mitglieder der muslimischen Tidschanija-Bruderschaft für mehrere Tage im Ort Medina Gounass und widmen sich gemeinsam ihrem Glauben. Viele von ihnen hausen dabei in Strohunterkünften wegen derer sich das Feuer, angefacht vom Wind, rasend schnell ausbreiten konnte, wie senegalesische Medien berichteten.

Im Internet wurden Bilder vom Versammlungsort geteilt, die dichte Rauchwolken, verkohlte Tierkadaver und ausgebrannte Fahrzeuge zeigten:

Etwa 20 der Verletzten wurden in ein Krankenhaus rund 80 Kilometer vom Brandort gebracht. Der senegalesische Präsident Macky Sall sprach den Angehörigen sein Beileid aus und kündigte an, Medina Gounass zu besuchen. Bei einem ähnlichen Unglück waren bereits 2010 sechs Menschen ums Leben gekommen, berichteten lokale Medien.

mrk/uh (afp, dpa, ap)

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