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Aktuell Asien

Tote bei Fabrikeinsturz in Pakistan

In den Trümmern des eingestürzten Fabrikgebäudes in der pakistanischen Stadt Lahore suchen Rettungsmannschaften mit Hochdruck nach Verschütteten. Bislang wurden 18 Tote geborgen.

Sowohl mit schwerem Gerät als auch mit bloßen Händen graben die Einsatzkräfte in den Trümmern des mehrstöckigen Gebäudes nach Überlebenden. Nach Korrespondentenberichten konnten bislang 99 Verschüttete gerettet werden. Viele von ihnen hätten Verletzungen erlitten, hieß es. Zahlreiche Verschüttete riefen mit ihren Mobiltelefonen nach Hilfe.

Helfer an den Trümmern der Fabrik (Foto: DW/Tanvir Shahzad)

Helfer an den Trümmern der Fabrik

Wie viele Menschen noch unter den Trümmern eingeschlossen sind, ist unklar, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Lahore mit. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Toten noch steigen werde. Bislang wurden 18 Leichen geborgen. Unter ihnen sei auch der Besitzer der Fabrik.

Nach Angaben von geretteten Mitarbeitern hatte der Unternehmer Hinweise auf Gebäudeschäden nach dem Erdbeben vergangene Woche ignoriert und Forderungen zurückgewiesen, die Arbeit in der Fabrik zur Vorsicht einzustellen. Lahore ist mit rund sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans.

Das Erdbeben am 26. Oktober der Stärke 7,5 hatte weite Teile Südasien erschüttert. In Pakistan und Afghanistan waren etwa 400 Menschen getötet worden. Das Epizentrum im Nordosten Afghanistans, die Erschütterungen waren bis in die indische Hauptstadt Neu Delhi zu spüren.

wl/mak (dpa, afpe, ape)

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