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China

Tote bei Explosion vor Kindergarten-Eingang in Ostchina

Die Detonation ereignete sich unmittelbar vor einem Kindergarten nahe der Stadt Xuzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu. Mindestens acht Menschen sterben, ob auch Kinder unter den Toten sind ist noch unklar.

Die Behörden teilten mit, zum Zeitpunkt der Explosion am Nachmittag (Ortszeit) hätten viele Eltern vor dem Kindergarten gewartet, um  ihre Kinder aus der Einrichtung abzuholen. In ersten Berichten hieß es, die Kinder hätten genau zum Zeitpunkt der Detonation das Gebäude verlassen. Diese Angaben revidierten die örtlichen Behörden. Kinder und Erzieher seien noch in den Klassenräumen gewesen. Wahrscheinlich seien sie unverletzt geblieben.

Auf Bildern, die über soziale Medien verbreitet wurden, waren zahlreiche Menschen, die meisten von ihnen Frauen, vor dem Gebäude zu sehen. Im Internet kursieren Videos mit Aufnahmen von Opfern am Boden. Mehreren Menschen hatte die Wucht der Detonation offenbar die Kleidung vom Leib gerissen. Auch gibt es Bilder von verletzten Kindern im Krankenhaus, die medizinisch behandelt werden mussten. Der Ursprung der Aufnahmen konnte nicht überprüft werden.

Das chinesische Staatsfernsehen berichtete von mindesten acht Toten und mehr als 60 Verletzten, von denen sich einige in Lebensgefahr befänden. Ein Polizist sagte der Nachrichtenagentur AFP, unter den Verletzten seien auch Kinder.

Die Ursache der Explosion vor dem Kindergarten im Kreis Fengxian im Osten des Landes ist unklar. Ein Reporter der Regionalzeitung "Xiandaikuaibao" berichtete, eine Gasflasche an einen Straßenküchenstand scheine explodiert zu sein. Dafür gibt es keine offizielle Bestätigung.

qu/ww (afp, rtr, dpa, APE)