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Aktuell Afrika

Tote bei Erdrutschen in Uganda

Schlammlawinen haben im ostafrikanischen Uganda zahlreiche Menschen unter sich begraben, mindestens 18 Personen starben. Die Behörden fürchten, dass die Zahl der Toten noch steigt.

Nach heftigen Regenfällen begruben Schlammlawinen im Osten des Landes nahe der Grenze zu Kenia zwei kleine Dörfer unter sich. Das teilte das Rote Kreuz mit. Mindestens 15 Häuser seien dabei verschüttet worden, sagte eine Sprecherin der Hilfsorganisation. Es war aber unklar, wie viele Menschen sich darin zum Zeitpunkt des Erdrutsches aufgehalten hatten.

Bis zu 300 Tote?

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Tote bei Erdrutschen in Uganda

Nach Angaben der Behörden könnten Dutzende oder gar Hunderte Menschen getötet worden sein. In den beiden Dörfern Namaga und Bunakasal im bergigen Bezirk Bududa lebten demnach bisher rund 160 Menschen. Der Abgeordnete David Wakikona bezeichnete die Lage im Bezirk Bududa als "furchtbar". Die meisten Menschen hätten sich in ihren Häusern aufgehalten, als große Gesteinsbrocken und Schlamm einen Hang heruntergekommen seien.

Der Katastrophenschutzminister Stephen Mallinga teilte mit, ein Team von Rettungskräften sei in die Region geschickt worden. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Toten im dreistelligen Bereich liege.

In der Region im Osten von Uganda waren bei einem Erdrutsch im März 2010 mindestens 200 Menschen ums Leben gekommen (Artikelbild). Im vergangenen August starben rund 30 Menschen, als ein Dorf in einem anderen Bezirk im Osten des Landes unter Schlammmassen begraben wurde.

pg/haz (afp, dapd, rtre)

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